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Samstag, 18. November 2017  
  
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   Bosch Motorsport: WinDarab / WinDCP / WDServer minimieren  
Auftraggeber: Bosch Engineering GmbH, Markgröningen
Projektumfang: > 10 Jahre
Aktueller Stand: Produktpflege, laufende Erweiterungen
Programmiersprache: C , WinApi

Seit vielen Jahren sind wir zuverlässiger Partner der Bosch Engineering GmbH und entwickeln die drei Anwendungen WinDarab, WinDCP und WDServer, die Ihre Hauptanwendung im Motorsport finden.

WinDarab ist die Hauptanwendung. WinDarab dient zur Visualisierung und Auswertung der Messdaten, die von den Motor-Steuergeräten aufgezeichnet werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht nur um Motordaten sondern auch um die Chassisdaten des Fahrzeugs. WinDarab bietet dem Anwender neben einer Oszilloskopanzeige der Messwerte auch Instrumententafeln mit Grenzwertüberwachung und Alarmfunktionen sowie verschiedene grafische Auswertungs- und Darstellungsformen. Darunter finden sich z.B. x/y-Plot (2D), Histogramm (2D/3D) und Verteilungsdiagramme (2D Zahlentabelle oder 3D Oberfläche). Zusätzliche gibt es eine flexible regelbasierte Datenanalyse die in Form eines Flussdiagramms die Daten ganz nach Wunsch der Ingenieure analysiert.
WinDarab ist in der Lage Daten von Festplatte zu öffnen (das WinDarab-eigene Datenformat, aber auch Dateien von anderen Systemen wie z.B. INCA),alternativ können auch Telemetriedaten Online / in Echtzeit angezeigt werden. Hierfür kommt eine Client-Server-Architektur zum Einsatz: WinDarab ist der Client, der die Daten über das Netzwerk vom WDServer empfängt.

WinDCP ist ein Konfigurationstool, welches von den Anwendern benötigt wird, um die Datenaufzeichnung im Steuergerät zu konfigurieren. Es unterstützt alle Steuergeräte der Bosch Engineering GmbH und berücksichtigt dabei alle Eigenschaften der jeweils konfigurierten Geräte.

WDServer ist der Server, der in Echtzeit gemessene Daten (z.B. Telemetriedaten über Funk, Prüfstandsdaten per Ethernet) empfängt, zwischenspeichert und an angemeldete WinDarab-Clients verteilt. Zusammen mit WinDarab ist er in der Lage auch größere Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten (längster Test bisher: 10 Stunden mit ca. 7 GB Daten).

Geschichte
Bereits 1994/1995 - noch vor Windows 95 zu Zeiten von Windows 3.1 - wurde mit der Entwicklung von WinDarab dem Nachfolger des (DOS-)Darab begonnen. Im Laufe der Zeit kamen auch die anderen beiden Anwendungen dazu und wurden immer weiter entwickelt.
Ins Besondere WinDarab wurde immer wieder um Funktionen ergänzt, an die Anfangs niemand zu träumen wagte. So war kam die Telemetrie-Funktionialität erst nach einigen Fehlversuchen mit anderen Software-Plattformen hinzu. Dank echter Mehrkern-Rechner kam auch die schon früh eingeführte Multithreading-Unterstützung in den Analysismodulen besser zu Geltung. Zwischenzeitlich steht auch die Parallelisierung einfacher Aufgaben in der Warteschlange, wie z.B. die Zeichenroutinen in den Oszilloskop-Fenstern.
Alle Awendungen sind in C programmiert teilweise mit der MFC, aber auch einer selbstentwickelten GUI-Bibliothek, die Ihren Ursprung in den frühen Windows 3.1 Zeiten hatte, als es noch keine MFC zur Verfügung stand.

   
   Bosch Motorsport: ModasSport minimieren  
Auftraggeber: Bosch Engineering GmbH, Markgröningen
Projektumfang: > 1 Jahre
Aktueller Stand: Weiterentwicklung
Programmiersprache: C , MFC 9 mit FeaturePack (Ribbon-Oberfläche)

ModasSport ist eine Anwendung zum Verstellen, Messen und Aufzeichnen von Daten eines Motorsteuergeräts. Die Steuergeräte werden über den CAN-Bus mit dem PC verbunden. Als Kommunikationsprotokolle werden CCP und K-Line unterstützt.

Geschichte
Ende 2007 übertrug die Bosch Engineering GmbH die Weiterentwicklung von ModasSport von einem früheren Dienstleister an uns. Fast ein Jahr lang waren wir damit beschäftigt, die Anwendung in einen stabilen Zustand zu bekommen, alle Kinderkrankheiten zu beseitigen und elementare Funktionen hinzuzufügen.
Seit Dezember 2008 beschäftigen wir uns nun mit wirklich neuen Features und der Modernisierung der Anwendung. Das Erscheinungsbild wurde durch Integration einer Ribbon-Oberfläche, des Office 2007-Stils und neuen Symbolen deutlich aufgewertet ...

   
   Megaline GmbH: MegaApplicationTool minimieren  
Auftraggeber: Megaline GmbH, Saal.a.d. Donau
Projektumfang: 6 MM
Aktueller Stand: Abgeschlossen (Produktpflege)
Programmiersprache: C#, .Net Framework 2.0

Das MegaApplicationTool (kurz MAT) ist das Werkzeug zur Applikation der Steuergeräte, die von Megaline hergestellt werden. Die Steuergeräte werden hauptsächlich um Motorsport eingesetzt, aufgrund der Architektur ist die Software jedoch auch für andere Gebiete einsetzbar bzw. anpassbar.

Die Steuergeräte werden entweder über einen CAN-Bus oder per USB mit dem Computer verbunden. Als Kommunikationsprotokoll wird beim CAN-Bus CCP verwendet, bei Verwendung der USB-Schnittstelle eine leicht angepasste abgewandelte Variante  des CCP-Protokolls.

Geschichte
MAT wurde vollständig in C# auf Basis des Framework .Net 2 (WinForms) erstellt. Eine besondere Herausforderung war hierbar die Performance, damit eine Echtzeit-Messung sowie die Aufzeichnung der Messdaten im Millisekunden-Raster möglich ist. Zudem wurde ein ASAP/A2L-Parser geschrieben, der eine einfache Ergänzung um weitere Schlüsselworte ermöglicht ohne in den Parser direkt eingreifen zu müssen.

   
   Sprachheilzentrum Calw: WEskI minimieren  
Auftraggeber: Sprachheilzentrum Calw, Calw-Stammheim
Projektumfang: 3 MM
Aktueller Stand: Fertigstellung
Programmiersprache: C#, WPF, MS-SQL

WEsKi ist die Abkürzung für Wirkungsmessung und Evaluaton sprachbehinderter Kinder. Die Software wird im Sprachheilzentrum dazu benutzt, zweimal im Jahr für jedes Kind einen elektronische Bewertungsbogen zu erfassen um damit eine Möglichkeit zu schaffen in Zukunft die Entwicklung der betreuten Kinder zu erfassen und zu beurteilen.
WEsKi wurde mit C# auf Basis des Framework 3.5 SP1 und WPF entwickelt. Die Datenbankanbindung zum Microsoft SQL Server erfolgt mit "Linq to SQL".

Geschichte
Das Sprachheilzentrum ist seit Jahren unser größter Kunde im Bereich Netzwerk-Administration. Bereits im Jahr 2006 wurde die Entwicklung von WEsKi thematisiert, was sich dann jedoch wieder verlief. Anfang 2008 wurde erneut darüber gesprochen und die Entwicklung angestoßen. Leider konnte das Rollout zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 aufgrund organisatorischer Probleme und daraus enstandenen Verzögerungen nicht durchgeführt werden, so dass die Zeit zur Verbreitung der Idee im Kollegium genutzt wurde - was natürlich wieder Änderungen mit sich brachte.
Aktueller Plan ist deshalb mit der Einführung zum Ende des Schuljahres 2008/2009 zu beginnen, damit  ab dem folgenden Schuljahr die Software von allen Beteiligten benutzt werden kann.

Für uns war dieses Projekt der Start in die bunte Welt der WPF mit ihren faszinierenden Möglichkeiten. Damit verbunden war auch ein nicht unbeträchtlicher zusätzlicher (Lern-)Aufwand um die WPF auch richtig zu verinnerlichen und zu nutzen.

   
   AnyCare GmbH: DMP InfoCenter minimieren  
Auftraggeber: Anycare GmbH, Feuerbach
Projektumfang: 2003 - 2009
Aktueller Stand: Produktpflege
Programmiersprache: VBA (Access-Frontend), MS-SQL-Backende, VB.Net / WinForms

DMP InfoCenter ist eine Datenbank/Informationssystem, welches von Anycare zur gesamten Prozesssteuerung der eigenen Dienstleistungen verwendet wird. AnyCare betreut im Auftrag verschiedener Krankenkassen Versicherte im Rahmen des DMP Programms (DMP -> Disease Management Program). Jeder Versicherte wird dabei im Rahmen verschiedener Prozesse telefonisch oder schriftlich kontaktiert. Aufgrund von Rückmeldungen durch den Versicherten und durch regelmäßig Informationen zu den Versicherten von den Krankenkassen muss der Ablauf der Prozesse von der Anwendung gesteuert werden.
AnyCare betreibt zu diesem Zweck ein eigenes CallCenter sowie ein Back-Office für die Datenpflege und den Versand der aller Dokumente.

Das DMP InfoCenter wurde mit MS Access als Frontend sowie dem SQL-Server als Backend erstellt. Ein zentraler Dienst - die Prozesssteuerung - wurde mit VB.Net als Windows Dienst implementiert. Die Prozesssteuerung sorgt für eine zeitnahe Statusänderung der Versicherten innerhalb deren ausgeführten Prozesse (ähnlich der WorkflowFoundation). Besonderheit hierbei ist, dass die Prozesse in der Datenbank deklariert sind und nicht fix programmiert sind. Die Prozesssteuerung verwaltet derzeit ca. 100.000 Prozesse der einzelnen Versicherten.

Die SQL-Skripte sind teilweise sehr komplex und bestehen aus gespeicherten Prozeduren, die meherere Seiten lang sind und teilweise auf andere große Prozeduren oder Trigger zurückgreifen.

Geschichte
Anfang 2003 wurden wir um Unterstützung bei der Programmierung des Vorläufers gebeten. Eine vorhandene Access-Datenbank mit einigen Tausend Versicherten in einer einzigen Tabelle war der Ausgangspunkt. Bereits nach kurzer Zeit schlugen wir vor, die Datenbank auf SQL-Basis zu stellen und die Daten in verschiedenen Tabellen zu verteilen. Auf Kundenwunsch wurde jedoch Access als Frontend belassen, da es von Anycare verstanden wurde und auch weniger Aufwand als z.B. das Framework .Net  bedeutete.
Im Laufe der Zeit Wuchs in Anwendung in alle Bereiche, so wurden irgendwann auch Daten zur Leistungsabrechnung gegenüber den Krankenkassen gefordert (inkl. Rückrechnung über mehrere Monate, da die Datenlieferungen immer sehr verzögert eintreffen). Die Datenmenge schwellte immer weiter an (Stand 2009: 100.000 Versicherte). Dies brachte die Anfangs genutzte Prozesssteuerung mittels SQL-Abfragen an Ihre Grenzen. Sowohl was die Geschwindigkeit anging als auch deren Pflege, da innerhalb eines Prozesses natürlich keine Überschneidungen erlaubt waren. Daher wurde Anfang 2005 die Idee der Prozesssteuerung in Form einer Statusmaschine geboren und auch realisiert.
2007 wurden unsere Aktivitäten dann reduziert und durch festangestellte/freiberufliche Mitarbeitere Inhouse übernommen. Unsere Dienste wurden jedoch immer wieder in Anspruch genommen, wenn kniffliche Probleme zu lösen waren.
So auch Mitte 2008 als wir zuerst nur Beihilfe zur Entwicklung des Projekte "IDEA" leisten sollten, jedoch dann doch das Projekt federführend implementierten.

   
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